800 VDC für KI-Rechenzentren: Neue Anforderungen an Hochfrequenz-Magnetik
Auswirkungen von 800-VDC-Rechenzentren auf Ferritkerne, MFTs und Ausgangsdrosseln.

Wenn KI-Racks von einigen hundert Kilowatt in den Megawattbereich wachsen, stoßen 54-V-Verteilungen bei Strom, Kupferbedarf und Zahl der Wandlungsstufen an Grenzen. Eine 800-VDC-Architektur bringt die Hochspannung näher an das Rack und führt die letzte DC/DC-Wandlung nahe an der Last aus. Magnetische Bauteile werden entscheidend Galvanisch getrennte DC/DC-Module müssen Wirkungsgrad, Isolation, Streuinduktivität, Erwärmung und Bauvolumen neu ausbalancieren. Hochfrequenz-Ferritkerne, Mittelfrequenztransformatoren und Ausgangsdrosseln bestimmen Leistungsdichte und thermische Reserve. Wichtige Auswahlkriterien Zu prüfen sind Kernverluste, Flussunsymmetrie, Proximity-Effekt, Isolationsabstände und Wärmewege. Segmentierte Kerne, planare Wicklungen und definierte Streuinduktivität sollten gemeinsam im Prototyp validiert werden. Quelle: NVIDIA 800 VDC Architecture